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Organe aus dem 3D Drucker

Wissenschaftler arbeiten daran schon länger, aber bald wird es nach aktuellen Forschungsergebnissen möglich sein, voll funktionsfähige Organe mittels 3D Drucker auszudrucken. Derzeit sprechen US-Forscher davon, in den nächsten 10 Jahren soweit zu sein, ein menschliches Herz ausdrucken zu können.

Dem Team um Dr. Stuart Williams ist es nach eigenen Berichten bereits gelungen, Herzkranzgefäße und kleinere Herzblutgefäße auszudrucken. Das an der Universität von Louisville (Kentucky) forschende Team hat sich als nächste Aufgabe das Drucken von komplexeren Organteilen vorgenommen.

Das Baumaterial, welches in sogenannten 3D-Bio-Druckern verarbeitet wird, soll patienteneigenes Zellmaterial verwenden, um eine entsprechende Verträglichkeit bei der Transplantation sicherzustellen und ein Abstoßen des Organes auszuschließen.

Auch die Firma Stratasys bietet bei Druckern mit Polyjet-Verfahren, wie der EDEN oder CONNEX Serie, bereits biokompatibles Material an. Die Vielfalt der Materialien und auch die Möglichkeiten der CONNEX Serie, verschiedene Materialien und verschiedene Härtegrade in einem Modell zu drucken, wird damit auch für den medizinischen Bereich immer interessanter.

So gibt es für den Dental-Bereich das MED610 als biokompatibles Material, welches transparent ist und z.B. für die Erstellung von Bohrschablohnen genutzt werden kann. Damit wird die Digitale Praxis mehr und mehr Realität. Mittels Oralscanner aufgenommene Situationen ermöglichen es, digitale Bohrschalblonen zu erstellen, die dann mit Hilfe eines 3D-Druckers ausgedruckt werden können.