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MakerBot Replicator+ Drucker im Einsatz an der Johann-Textor-Schule

MakerBot Replicator+ in der Johann-Textor-Schule

Schüler der 3D-Druck AG entwerfen und drucken ihre eigenen Objekte

Ein 3D Objekt am Computer modellieren, mittels MakerBot 3D Drucker ausdrucken und dann seine Ideen als echten Gegenstand in den Händen halten, an der mittelhessischen Johann-Textor-Schule ist das möglich. In der 3D Druck AG unter Leitung von Steffen Wendland, Lehrkraft an der Johann-Textor-Schule und mit Unterstützung von Marc Runkel von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) lernen die Schüler alles über die moderne Fertigungstechnik.

Die Anwendung und Modellierung mit CAD steht dabei im Mittelpunkt für die Schüler. Jedem Schüler steht dafür ein Bildschirmarbeitsplatz zur Verfügung, an dem sie die Modelle entwerfen und überarbeiten. Dabei arbeiten sie weitgehend selbständig und können bei Bedarf auf die Hilfe der beiden Kursleiter zurückgreifen. Neben dem richtigen Umgang mit der Software und dem Ablauf des Fertigungsprozesses lernen sie dabei auch noch eine Menge über Statik. Die u.a. mit MakerBot Replicator+ gedruckten Objekte müssen stabil sein und zum Beispiel mittels Gewinde verschraubt werden können.

Die Schüler der Johann-Textor-Schule entwerfen weitgehend selbstständig ihre Modelle.

3D-Druck Erfahrung sammeln mit MakerBot Replicator+

Derzeit arbeiten die Schüler an einem Lampenschirm mit aufgedruckten Fotomotiven und einer passenden Halterung für die Tischlampen eines großen Möbelherstellers. Wird der Lampenschirm dann später von innen beleuchtet, leuchten die entsprechenden Motive außen in schwarz-weiß.

Für Leonie E. aus der 9R2 ist dabei nicht nur die Arbeit mit der Technik spannend. Sondern vor allem auch die Endergebnisse hinterher zu sehen und in den Händen zu halten. „Das Konzept spricht mich an und ich arbeite gerne hier.“ unterstreicht sie. Sie kann sich auch gut vorstellen, später einmal in einem solchen Berufsfeld zu arbeiten.

Die Johann-Textor-Schule bietet einen frühen Einstieg in innovative Techniken

Um frühzeitig Grundlagen zu schaffen, wird zukünftig die AG schon ab Klasse 5 angeboten. „Die Schüler sollen so während ihrer Laufbahn an der Johann-Textor-Schule so viel Erfahrung wie möglich mit der innovativen Fertigungstechnik sammeln können.“ betont Wendland. Als nächstes Projekt der aktuellen AG ist ein sogenannter „Hungry Robot“ geplant. Hierbei handelt es sich um einen Roboter mit einer Schaufel, der die Dinge auf der Schaufel in seinen Mund stecken kann. Hier wird der 3D-Druck dann mit Elektrotechnik verbunden. „So kann ein breites Spektrum der Digitalisierung vermittelt werden.“ hebt Wendland hervor. Mit ihren vielen Möglichkeiten wird die 3D-Druck-AG dann auch einen wertvollen Beitrag zum Ausbau des Digitallabors leisten.

Innovation in die Tat umsetzen – an der Johann-Textor-Schule ist das möglich.

Den vollständigen Bericht finden Sie unter:
http://www.jts-haiger.de/zeitungsberichte/906-3d-druck

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