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Effizienzsteigerung bei Elkamet durch den Einsatz von 3D Druckern

Unsere Kunden bitten uns ständig um eine schnellere
Lieferung und kürzere Vorlaufzeiten. Wir wollen
unsere Dienstleistungen mithilfe des 3D-Drucks in
Zukunft ausweiten.”
Mathias Sturma
Entwicklung, Beratung und Anwendung Additive
Manufacturing, Elkamet Kunststofftechnik
GmbH

 

Qualität ist im alltäglichen Geschäftsbetrieb einerder Grundpfeiler des Erfolgs von der Elkamet
Kunststofftechnik GmbH, einem deutschen Hersteller von Kunststoffteilen, dessen Geschichte
bis ins Jahr 1955 zurückreicht. Heute ist das Familienunternehmen auf drei Kontinenten vertreten.
Inzwischen werden Profile für die Fahrzeug- und Beleuchtungsindustrie, schlagfeste Kunststoffteile
für Außenbeleuchtungen und vieles mehr produziert. Außerdem fertigt Elkamet auch Halteschienen
und Dichtungen für Fahrzeugscheiben und Windschutzscheiben. Um seinen Ruf in diesem
Bereich zu festigen und seine betriebsinternen Design- und Produktionsabläufe zu beschleunigen,
investiert Elkamet in FDM- und PolyJet-3D-Drucker von Stratasys, die sie von uns, der Firma medacom GmbH erworben haben.

FDM Produktionswerkzeuge

In der Automobilindustrie werden jedes Jahr hunderttausende Fahrzeuge gefertigt – und jede
Baureihe hat ihr eigenes Design. Elkamet arbeitet mit führenden Automobil- und Glasherstellern an
der Fertigung von individuell angepassten Profilen zusammen. Elkamet verwendet Messlehren, um
sicherzustellen, dass die Scheibendichtungen perfekt auf die unterschiedlichen Fahrzeuge
zugeschnitten sind.

„Bevor wir unseren 3D-Drucker Fortus 450mc™
installiert haben, frästen wir die Lehren für
die Scheibendichtungen und Halteschienen
aus Aluminium”, sagt Mathias Sturma,
Entwicklung, Beratung und Anwendung Additive
Manufacturing bei Elkamet Kunststofftechnik
GmbH.

„Diese Bauteile sind allerdings sehr
schwer, so dass es schwierig ist, diese im
Produktionsbereich zu bewegen. Außerdem
mussten mehrere Bauteile zusammengebaut
werden, um die Messlehren herzustellen.


Mit dem Einsatz eines 3D-Druckers können wir
viel leichtere Bauteile aus dem ASA Material herstellen, die unseren geometrischen
Anforderungen gerecht werden.”


Das 3D-Druckverfahren reduziert nicht nur das Gewicht, was qualitative und messtechnische
Aspekte sehr erleichtert, sondern verkürzt auch die Vorlaufzeiten um bis zu 75%. Die Möglichkeit,
kundenspezifische Messgeräte im 3D-Druck herzustellen, ermöglicht es Elkamet, effizient auf
die Anforderungen des Automobilmarktes zu reagieren und die internen Fertigungsprozesse
zu verbessern. Die Entwicklung von Lehren für Scheibendichtungen und Halteschienen
verdeutlicht, wie das Unternehmen seinen Kunden schneller Lösungen bieten kann, die
speziell auf sie zugeschnitten sind. Mittels 3D-Druck konnte das Team von Elkamet die
zuvor weißen Lehren einfach grau färben. Dies vermeidet Spiegelungen und sorgt für einen
stärkeren Kontrast.

 

Das sichere und leicht zu bedienende System
hat die betriebseigene Werkzeugfertigung stark vereinfacht”
Mathias Sturma
Entwicklung, Beratung und Anwendung
Additive Manufacturing, Elkamet
Kunststofftechnik GmbH

 

Neue Sichtweisen durch J750 Prototypen

Elkamet profitiert nicht nur bei der Herstelllung von Werkzeughilfsmitteln und Vorrichtungen
sondern auch bei der Entwicklung von Prototypen durch den PolyJet 3D-Druck.


„Zuvor war es aufwendig, Prototypen für unsere Beleuchtungsprofi labdeckungen zu
entwickeln, weil wir eine Kombination von festen und weichen Materialien, sowie eine breite
Farbpalette benötigen. Die
Stratasys J750™ eignet sich hervorragend diese Anforderungen zu
erfüllen.”

„Die Beleuchtungs-Prototypen aus dem
transparenten
VeroClear™ Material haben ein
sehr positives Feedback vom Elkamet-Team
erhalten”, so Sturma. „Die realisierten Prototypen
haben eine hervorragende Linsenwirkung – eine
solch hervorragende Qualität hatten wir nicht
erwartet”, sagt er.


Die Möglichkeit, die Festigkeit des Materials zu beeinflussen, ermöglicht
es dem Designteam von Elkamet, die endgültigen Materialeigenschaften der
Beleuchtungsabdeckungen genau nachzubilden. In der Design- und Produktionsphase kommt
es zu Zeit- und Kosteneinsparungen, da einzelne Beleuchtungsprototypen per 3D-Druck
gefertigt werden können und somit vor der Extrusionsfertigung ein endgültiges Design
vereinbaren kann. Mit den hauseigenen 3D-Druckern Fortus und J750 hat Elkamet nicht nur in seine aktuellen
Prozesse, sondern auch in die Zukunft des Unternehmens investiert.

„Wir hoffen, dass
wir diese Technologien und ihre Möglichkeiten
auch für andere Anwendungen und Verfahren
nutzen können”, sagte Sturma. „Unsere Kunden
bitten uns ständig um eine schnellere Lieferung
und kürzere Vorlaufzeiten. Wir wollen unsere
Dienstleistungen mithilfe des 3D-Drucks in
Zukunft ausweiten, da wir erkannt haben, wozu
diese Technologien in der Lage sind.”

Vielen Dank an dieser Stelle an Mathias Sturma und sein Team für das interessante Projekt und die gute Zusammenarbeit-

Mathias Sturma von der Elkamet Kunststofftechnik GmbH ist ebenfalls auf der additiva am 04.+05. September 2019 in Butzbach mit dem Vortrag „Druck das doch mal!“ vertreten.

www.additiva-messe.de