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Handelsgüter im 3D Druck erstellen

Geberit profitiert vom PolyJet Multimaterial 3D Druck bei der Erstellung von Prototypen.

Wettbewerbsvorteil dank Multimaterial 3D Druck

Mit dem hoch entwickelten System von Stratasys verfügt Geberit als erstes Unternehmen seiner Branche über eigene Kapazitäten für den Multimaterial 3D Druck.

„Die Einführung der Connex500 in unserem Labor war für uns ein großer Quantensprung.“

Hugo Arnold, Leiter Abteilung Prototypenfertigung
  • Unternehmen:
    Logo der Firma Geberit
    Geberit Group, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb sanitärtechnischer Produkte wie Installations- und Spülsysteme, Apparateanschlüsse und Rohrleitungssysteme, Jona, Schweiz
  • Herausforderungen:
    Erstellen von Multimaterial Bauteilen in nur einem Arbeitsschritt zur Reduzierung der Nachbearbeitung, wie dem Zusammenfügen von Einzelteilen
  • Lösung:
    Prototypenbau mit dem 3D Multimaterial-Drucksystem Connex500 von Stratasys
  • Ergebnisse:
    Durchführbarkeitsprüfung vor der Serienfertigung, schnellere und effizientere Produkteinführung, Optimierung der Produktentwicklung in einer frühen Designphase, hochwertige Modelle mit herausragender Genauigkeit und Oberflächenqualität

Niedrigere Kosten und schnellere Produkteinführung

Die Geberit-Gruppe ist europäischer Marktführer für sanitärtechnische Produkte. Diese stehen auf der ganzen Welt für Innovation, Langlebigkeit, hohe Qualität sowie Ökoeffizienz. Das Unternehmen ist seit über 125 Jahren im Geschäft und gilt als Vorreiter bei der Entwicklung umfassender Systemlösungen. Sein langes Bestehen und die weltweit erfolgreiche Marktposition verdankt Geberit unter anderem seiner ungebrochenen Innovationsbereitschaft.

Geberit arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung innovativer Systeme und Lösungen. Prototypen spielen dabei eine wichtige Rolle. Bevor Geberit 2005 mit dem Eden260 den ersten 3D Drucker von Stratasys (damals Objet) einführte, wurde ein Großteil der Prototypen intern auf CNC Maschinen erstellt. Nur wenige Bauteile wurden im 3D Druck bei einem externen Dienstleister erstellt. Als Geberit beschloss, Prototypen mit einem eigenen 3D Drucker von Objet zu fertigen, bedeutete dies die grundlegende Veränderung des gesamten Produktentwicklungsprozesses. Nicht nur Durchführbarkeitstests, sondern auch Passform und Funktionsprüfungen unter hohem Wasserdruck waren damit in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses möglich.

2008 traf Geberit eine weitere bedeutsame Entscheidung und erwarb den Multimaterial 3D Drucker Connex500. Mit diesem hoch entwickelten System verfügt Geberit als erstes Unternehmen seiner Branche über eigene Kapazitäten für den Multimaterial 3D Druck. Damit genießt Geberit einen echten Wettbewerbsvorteil.

Begründetes Vertrauen in Stratasys

Obwohl der Multimaterial 3D Druck ein relativ junges Verfahren ist, vertraute Geberit auch hier auf die Kompetenz von Stratasys und entschied sich für die Connex500. „Wir sind richtig begeistert von den Stratasys-Systemen, mit denen wir hochwertige Modelle mit exzellenter Oberflächenqualität und feinsten Details erstellen können“, erklärt uns Hugo Arnold, Leiter der Abteilung Prototypenentwicklung bei Geberit. „Außerdem hat sich gezeigt, dass Stratasys alle unsere Anforderungen und Anliegen ernst nimmt – und das ist für uns ein wichtiges Kriterium.

Connex500 basiert auf der PolyJet Technologie von Stratasys. Diese ermöglicht als einziges Verfahren die Herstellung dreidimensionaler Teile und Modelle aus mehreren Materialien und mit verschiedenen physikalischen Eigenschaften in einem einzigen Arbeitsschritt. Ein besonderes Merkmal dieses Verfahrens sind die so genannten Digitale Materialien. Das sind dynamisch erstellte Verbundwerkstoffe, mit denen sich ein sehr breites Spektrum an Materialeigenschaften umsetzen lässt.

Geberit sichert sich Wettbewerbsvorteil durch Materialvielfalt im 3D Druck

Digital Material TangoBlackPlus

Für Geberit sind die wichtigsten Vorteile der Connex500 die hochwertigen und glatten Modelloberflächen. Dazu sind die große Bauplattform sowie der breite Shore Härtegradebereich, der sich dank der Digitalen Materialien erzielen lässt wichtige Stärken. Geberit begrüßte auch die neuen Digitalen Materialien, die seit Ende 2009 mit dem Digital Materials Pack2 erhältlich sind, wie z.B. das neue Modellmaterial TangoBlackPlus für eine optimierte Teilebeständigkeit.

Gummiteile für Dichtungen und Verschlüsse

„Die Verarbeitung von TangoBlackPlus mit der Connex500 eröffnet uns nahezu unbegrenzte Anwendungsbereiche“, so Hugo Arnold. „Unsere Ingenieure sind begeistert von der Vielfalt an Stratasys-Materialien, die jetzt verfügbar sind. Wir sind davon überzeugt, dass uns der breite Shore-Härtegradbereich einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil in Sachen Zeit und Technologie verschafft.“

Geberit kann nun in einem einzigen Arbeitsschritt Teile fertigen, die wie die Endprodukte aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So lassen sich jetzt Durchführbarkeitstests schon früh im Designprozess ausführen, ehe die Teile zur Produktion freigegeben werden. Mit der Connex500 erstellt Geberit beispielsweise für ein Teil gleichzeitig vier oder fünf verschiedene Entwürfe sowie Gummiteile für Dichtungen und Verschlüsse. Damit können die Produktdesigner die optimale Lösung hinsichtlich Geberit druckt Prototypen mit im 3D Druck mit der PolyJet Technologie Durchflusskontrolle, Wasserdruck und Geräuschdämmung entwickeln.

„Die Simulation der Baugruppen-Installation und -Demontage ist sehr hilfreich, weil wir damit auch sehr beengte Bereiche evaluieren und für den Einsatz der Endprodukte und Baugruppen optimieren können“, erklärt Hugo Arnold. „Dank Stratasys sparen wir damit Zeit und Kosten bei der Produktentwicklung und verkürzen die Produkteinführung.“

3D-Modelle verbessern die Kommunikation

Die mit der Connex500 erstellten Multimaterialteile unterstützen interne und externe Marketingprozesse. Für die eigene Marketingabteilung und Geschäftsleitung sowie für Geschäftspartner lässt sich anhand der 3D Modelle eine genaue Vorstellung davon vermitteln, wie das Endprodukt aussehen und sich anfühlen wird. Darüber hinaus können die 3D Modelle innerhalb der Zielgruppe präsentiert werden, so dass das Entwicklungsteam schon vor der Serienfertigung aussagefähige Rückmeldungen zu Designfragen erhält.

Hohe Wertschätzung für Innovation

Connex500 fördert die interne Kommunikation zwischen Ingenieuren, Designern und der Rapid-Prototyping-Abteilung. Auch die Kreativität wird durch den neuen 3D Drucker angeregt, denn das Entwicklerteam steht nun die Möglichkeit, für künftige Produkte mehr Ideen zu entwickeln und zu testen.

Bei Geberit stehen moderne und innovative „Enabling“-Technologien, wie die im Objet Connex500 eingesetzte PolyJet-Matrix™-Technologie, hoch im Kurs. Die Einführung der Connex500 für die Prototypenherstellung wurde daher im Unternehmen begrüßt.

„Geberit ist sehr stolz darauf, ein so hoch entwickeltes Verfahren einzusetzen. Dank Stratasys und der Connex500 genießt unsere Prototyping-Abteilung ein hohes Ansehen bei der Geschäftsleitung und in anderen Abteilungen, wie beispielsweise dem Marketing“

wie Hugo Arnold zusammenfassend erklärt

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