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Chirurgische Zahnimplantate mit der 3D-Druck Technologie

Surgical Implant 3D setzt die 3D-Druck Technologie zur Herstellung von chirurgischen Zahnimplantaten ein

Der 3D-Druck mit der PolyJet Technologie wird für viele Unternehmen im Dentalbereich ein immer wichtigerer Bestandteil. Nicht nur große Dentallabore, sondern auch kleine und mittlere Anbieter von Dentallösungen profitieren vom Multimaterial-3D-Druck. Diese können ihren Patienten noch kurzfristiger qualitativ hochwertige Lösungen im Bereich der Zahnimplantate anbieten. Wie Surgical Implant 3D die neuesten 3D-Druck-Technologien für seine Kunden einsetzt, erfahren Sie in dieser Fallstudie.

Entscheidende Vorteile durch den PolyJet-3D-Druck

Surgical Implant 3D, ein französisches Dentallabor mit Sitz in Metz, ist bestrebt die neuesten Technologien zur Herstellung von Zahnimplantaten für seine Kunden anzuwenden. Bisher setzen viele Hersteller von 3D-gedruckten Dentallösungen dazu die SLA-Technologie ein. Dabei ist allerdings die Auflösung der im 3D-Druck gefertigten Teile häufig schlechter als die der dazu verwendeten optischen Scanner zur Abbildung des Mundraumes eines Patienten.

Bisher hatten die erhaltenen SLA-Teile eine Auflösung von 150 Mikrometer-Schichten, während der optische Scanner eine virtuelle 3D-Form des Mundes mit einer Genauigkeit von fünf Mikrometer-Schichten bereitstellte. Infolgedessen passten die Bohrschablonen nicht immer genau in den Mund des Patienten. Im schlimmsten Fall verringerte ihre Instabilität während der Operation die Genauigkeit der Bohrarbeiten, sagt Nicolas Jager, Gründungspartner von Surgical Implant 3D.

Da diese Eigenheit häufig zu schwierigeren Operationen und langen Vorlaufzeiten führte, waren Dentallabore zurückhaltend, was die Investition in die SLA-Technologie betraf.


3D-gedruckte chirurgische Schablone, auf einer Nachbildung des Kiefers des Patienten.
Ein 3D-CAD-Modell der chirurgischen Schablone für die Positionierung der Implantate am Kieferknochen des Patienten.

Die Suche nach der passenden Lösung

Jager führte auf der Suche nach einer alternativen 3D-Drucklösung Gespräche mit Ingenieuren einer Tochtergesellschaft der SMOP. SMOP ist eine virtuelle Planungssoftware, die eine verbesserte computergestützte dentale Implantologie liefert. Mit SMOP wird der Kiefer des Patienten in 3D nachgebildet und Zahnimplantate können anschließend mit außergewöhnlicher Genauigkeit positioniert werden. Surgical Implant 3D war beeindruckt von den Vorteilen dieser Lösung. Das Unternehmen bestellte daraufhin seine chirurgischen Hilfsmittel bei SMOP-Anbietern die mit der Stratasys PolyJet 3D-Drucktechnologie arbeiteten.

„Die Auflösung von PolyJet ist hervorragend und kompatibel mit dem optischen Scanner und der 3D-Druck-CAD-Software“, erklärt Jager. Durch das Drucken der Bohrschablonen mit der 3D-Druck PolyJet-Technologie konnte die Zahnimplantat-Chirurgie erheblich verbessert werden. Die Prototypen boten eine höhere Präzision und perfekte Passform und verkürzten zudem die Produktionszeit.

„Früher dauerte der Erhalt unserer 3D-gedruckten SLA-Modelle drei Wochen. Mit der PolyJet-Technologie dauert das nun nur noch 48 Stunden. Das bedeutet, dass wir 10-mal schneller chirurgische Bohrschablonen herstellen können. Dies hat unseren Kundenservice entscheidend verändert und es uns ermöglicht, unseren Patienten, schneller als je zuvor, eine genaue Bohrschablone zur Verfügung zu stellen.“

Nicolas Jager, Gründungspartner von Surgical Implant 3D

Eine positive Prognose

Surgical Implant 3D war letzten Endes so überzeugt von der PolyJet-Technologie, dass das Unternehmen kurze Zeit später in einen eigenen PolyJet-Dental-3D-Drucker investierte. Der hauseigene 3D-Drucker ermöglichte es dem Unternehmen sein Geschäft auszuweiten und einen dentalen 3D-Druck Dienstleistungsservice aufzubauen. Dieser hat sich auf die Herstellung von Bohrschablonen für die Implantologie für Zahnarztpraxen spezialisiert.

„Seit der Einführung des hauseigenen 3D-Drucks konnten wir unsere Kosten erheblich senken und damit anderen Zahnarztpraxen einen weitaus wettbewerbsfähigeren Preis anbieten. Wir können die Einsparungen jetzt an unsere Kunden weitergeben, indem wir für sechs 3D Zahnimplantate 238 € anstatt 600-700 € für den vorherigen Herstellungsprozess berechnen “ berichtet Jager.

Hinsichtlich des Potenzials seiner 3D-Druck Lösung für Zahnimplantate ist Surgical Implant 3D überzeugt, dass der Markt zukünftig noch größer wird und dadurch die Umsätze im Dienstleistungsbereich weiter steigen werden.

„Wir sprechen damit 200 bis 400 neue Kunden an und sehen eine Geschäftsmöglichkeit zwischen 1 und 1,2 Mio. EUR Umsatz. Die Investition in die PolyJet-Technologie war also der beste Schritt, den wir jemals unternommen haben“, schließt Jager.

© Alle Fotos: Surgical Implant 3D

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