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Balea – Prototypen mit der F123-Serie

Balea Prototyp eines Gehäuses gedruckt auf dem Stratasys F170

Baleas Bedarf an einer Inhouse-Lösung

Balea, mit Sitz in Frankreich, ist einer von wenigen europäischen Hersteller für Gewichtskontrollsysteme für die Zulieferindustrie. Das Familienunternehmen stellt Systeme für Paletten, Waagen und Kisten her, mit denen Unternehmen bei der Auftragsvorbereitung die richtige Menge an Waren korrekt wiegen und verladen können.

Im Laufe der Jahre konnte das Unternehmen seine Marktführerschaft durch kontinuierliche Innovation und Optimierung neuer und bestehender Produktlösungen behaupten. Für die Entwicklung neuer Produkte hat Balea bisher externe Spritzgussunternehmen beauftragt. Dies machte den Prozess kostspieliger und zeitaufwendiger und nahm mehrere Monate für Herstellung und Lieferung in Anspruch.

„Diese Technologie hat unseren Prototyping-Prozess verändert und Effizienzvorteile erzielt, von denen wir bisher nur träumen konnten.“

Max Mestre, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Balea

Der Leiter der Forschungsabteilung, Max Mestre, sagt außerdem: „Wir hätten drei bis sechs Monate vom Anfang bis zum Ende warten müssen. Die Zulieferung von Teilen über einen Drittanbieter hätte uns in der Regel 20.000 Euro pro Prototyp gekostet. Darüber hinaus mussten wir akzeptieren, dass Konstruktionsänderungen eine völlig neue Form erforderlich machen und uns weitere 20.000 Euro gekostet hätten – was als Option praktisch entfällt.”

Aufgrund dieser Faktoren hat das Unternehmen nur selten Prototypen in Auftrag gegeben. Dies zwang die Konstruktionsabteilung dazu, sich mit 2D-Konstruktionen zu begnügen – was alles andere als ideal war. Mit dem Ziel die Kontrolle über diesen Prozess zu erlangen und mehr Designflexibilität zu schaffen, begannen sie mit der Suche nach Technologien, die ihren Prototyping-Anforderungen entsprechen.

Neudefinition des Arbeitsablaufs

Balea Prototypen des Außengehäuses, in denen elektronische Wiegesysteme untergebracht sind.

Balea entschied sich letztlich für Stratasys als Technologiepartner, nachdem es von der benutzerfreundlichen Oberfläche und der schnellen Durchführbarkeit seiner Projekte mit dem F170 3D-Druckers und seiner GrabCAD Print Software überzeugt war.

„Nachdem wir Demonstrationen der GrabCAD Print-Software und die Herstellung von 3D-gedruckten Teilen gesehen haben, haben wir festgestellt, dass die Integration in unser Werk viel Zeit spart und uns ans Steuer bringt”, sagt Mestre. „Darüber hinaus ermöglicht uns auch die kompakte Größe, den 3D Drucker direkt von aus unserem Büro anstatt von der Werkstatt heraus zu bedienen.”

Seit der Installation ermöglicht der Stratasys F170 es Balea, die Art und Weise der Teilekonstruktion neu zu definieren und den Workflow bis hin zum Endprodukt zu beschleunigen.

„Mit dem 3D-Drucker direkt neben unseren Schreibtischen, können wir schnell und einfach funktionsfähige Prototypen erstellen. Innerhalb eines Tages haben wir vollständig 3D-gedruckte Teile “

Max Mestre, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Balea

„Unsere Workflow-Effizienz wird auch durch die GrabCAD Print-Software gesteigert, die auf dem Drucker installiert ist. So können wir direkt aus CAD-Dateien drucken, was enorm viel Zeit spart. Insgesamt haben wir den gesamten Konstruktionszyklus beschleunigt – vom Entwurf selbst, über die Entscheidungsfindung, das Testen und die Fertigung des Endprodukts.“

Prototypenfertigung mit technischen Thermoplasten

Mit dem F170 3D-Drucker fertigt das Balea-Team überwiegend Teile aus ASA (Acrylester-Styrol-Acrylnitril) Thermoplasten von Stratasys. Die Elastizität des Materials ermöglicht zudem die Durchführung von Funktionstests. Seine nichtleitenden Eigenschaften machen es vollständig kompatibel mit den von Balea hergestellten elektronischen Geräten.

Balea-Wagen mit elektronischen Wiegesystemen zum Laden der richtigen Warenmenge bei der Auftragsvorbereitung.

Zu den erstellten Teilen gehören Außengehäuse in denen die elektronischen Wiegevorrichtungen untergebracht sind. Vor dem Einsatz des Stratasys 3D-Druckers vor Ort musste für die Prototypenerstellung dieser Außengehäuse ein Spritzguss über externe Anbieter durchgeführt werden. Erst danach konnte das endgültige Teil aus Gusseisen oder Aluminium hergestellt werden. Zudem bietet das ASA-Material ein Oberflächenfinish, das den hohen Anforderungen von Balea entspricht – so sehr, dass das Team sogar ein Modell daraus herstellte, das auf einer Branchenveranstaltung ausgestellt werden sollte.

„Unser Team wollte während einer wichtigen Präsentation auf einer wichtigen Messe ein neues Trolley- und Gewichtssystem vorstellen. Stratasys 3D-Drucktechnologie ermöglichte es uns, ein neues Modell mit 3D-gedruckten Endanwendungsteilen zu entwerfen und herzustellen. Wir konnten vier oder fünf Iterationen des Designs durchführen, um ein perfektes Produkt zu erhalten und hatten dennoch genügend Zeit, um an der Veranstaltung teilzunehmen. “

Stratasys F170 verhilft Balea zu mehr Flexibilität

Die Integration des 3D-Drucks bietet zudem mehr Gestaltungsfreiheit, kürzere Durchlaufzeiten und die Möglichkeit, kundenspezifische Lösungen zu geringeren Kosten zu erstellen. Dadurch hat sich die Art und Weise Geschäfte zu machen grundlegend verändert.

„Mit dem F170 können wir anders denken, weil wir nicht mehr eingeschränkt sind. Dies gibt uns die Freiheit, Prototypen passgenauer Teile zu erstellen und gleichzeitig die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Diese Technologie hat unseren Prototyping-Prozess verändert und zu einer Effizienz geführt, von der wir bisher nur träumen konnten “, sagt Mestre.

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