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3D-Drucker in der Medizin

Leben retten mit Hilfe von 3D Drucken

Die Medizin nutzt 3D Drucke, um Leben zu retten und die Gesundheit zu fördern, sei es im Kampf gegen Diabetes oder bei den „magischen Armen“ der kleinen Emma.
Engagierte Mediziner bringen mit 3D Drucken Innovationen auf den Markt, überwinden Schwierigkeiten und arbeiten effizienter.

„Die Technologie von Objet hat unser Geschäft von Grund auf verändert (…) Sie ermöglicht es uns, über Nacht funktionierende medizinische Geräte für klinische Tests herzustellen.“

Andre A. DiMino, Vorstandsvorsitzender, Vizepräsident & technischer Geschäftsführer bei Ivivi Technologies, Inc.
  • Unternehmen:
    Ivivi Technologies, Medizintechnik, Northvale, New Jersey, USA
  • Herausforderungen:
    Fertigungsprozess für medizinische Geräte beschleunigen (für klinische Tests benötigt)
  • Lösung:
    3D Drucker Eden350 von Stratasys
  • Ergebnisse:
    Der Fertigungsprozess der Geräte für klinische Tests wurde um durchschnittlich fünf bis sechs Wochen verkürzt. Positiver Return on Investment in weniger als einem Jahr. Verbesserte Fähigkeit, neue Prototypen zu entwickeln. Bessere Beziehungen zu den wichtigsten Vertriebspartnern.

Mit 3D Druckern von Stratasys medizinische Geräte herstellen

3D Modell des Geräts Torino

Ivivi Technologies, ein börsennotiertes Medizintechnikunternehmen, entwickelt Geräte für die nichtinvasive Elektrotherapie. Sie kommen in vielen unterschiedlichen medizinischen Anwendungen zum Einsatz. Zum Beispiel werden mit ihnen Schmerzen und Schwellungen behandelt, indem bei den Patienten entzündungshemmende Reaktionen ausgelöst werden.

Zudem entwickelt Ivivi Elektrotherapiegeräte für den kardiologischen, neurologischen und orthopädischen Bereich sowie zur Behandlung von nicht heilenden Wunden wie Druck- und diabetischen Geschwüren. Auch bei Sportverletzungen kommt die Technologie von Ivivi zum Einsatz.

Da das Einsatzspektrum der Elektrotherapiegeräte von Ivivi so vielfältig ist, musste das Unternehmen schon immer regelmäßig kleine Stückzahlen für klinische Tests herstellen. Dabei vergingen früher im Vorfeld eines jeden klinischen Tests Monate für die Planung, Entwicklung und Produktion eines Gerätes. Das war teuer und die Zeit bis zur Marktreife der Produkte war lang.

„Wir waren auf externe Ressourcen angewiesen. Häufig dauerte es Monate, um einen einzigen sehr teuren und extrem empfindlichen Prototypen herzustellen. Der musste dann auch meistens noch ein paar Mal geändert werden, bis wir das Produkt für den klinischen Test perfekt hatten“

erklärt Andre A. DiMino

„Uns war klar, dass wir eine schnellere und effizientere Lösung brauchten, mit der wir für die klinischen Tests die Konstruktion, Entwicklung und Herstellung unserer Medizintechnikgeräte intern bewältigen konnten. Wir hatten von Rapid Prototyping gehört und waren sehr gespannt, ob diese Technologie uns die Lösung bringen würde.“

Andre A. DiMino

 

3D Drucker Eden350 – denn er ist schnell und präzise

Objet Eden350

DiMino sprach mit allen Anbietern von Rapid-Prototyping-Systemen. Er fand heraus, dass Rapid-Prototyping seine Prozesse wirklich verbessern kann. Aber im Gegensatz zu den 3D Druckern von Stratasys hatten alle anderen erhebliche Nachteile: Denn die im 3D Druck-Verfahren produzierten Teile waren mitunter grob, schwer und unpräzise. Und der Herstellungsprozess dauerte unendlich lang. Nur die Technologie von Stratasys war in der Lage, schnell und präzise Geräteteile hervorzubringen, die mit elektronischen Komponenten ausgestattet und dann sofort in die klinischen Tests geschickt werden konnten.

Schnelligkeit und Präzision waren dann auch die Gründe dafür, dass sich DiMino für den 3D Drucker Eden350 von Stratasys entschied. Zudem überzeugte, dass die mit der Eden350 produzierten Teile leicht und langlebig waren und eine exakte und glatte Oberfläche aufwiesen. Stratasys hat Ivivi über den besten Standort für den
3D Drucker beraten und eine umfassende Technologieschulung angeboten. Ende 2007 wurde die Eden350 installiert.

 

Positive Rendite in weniger als einem Jahr

Die Integration des 3D Druckers von Stratasys in die Produktionsumgebung und den Produktionszyklus von Ivivi war ein voller Erfolg. Es dauerte nicht einmal ein Jahr, bis sich die Investition amortisiert hatte.

„Im Schnitt haben wir den Herstellungsprozess unserer Geräte für klinische Tests um fünf bis sechs Wochen verkürzt.“

Andre A. DiMino

Und das System bietet noch weitere wichtige Vorteile:

  • Ivivi kann neue Prototypen schneller und besser entwickeln; über Nacht sind Änderungen möglich
  • Ivivi stärkt seine Beziehungen zu seinen wichtigsten Vertriebspartnern: Der Medizintechnikhersteller kann nun spezifische Anpassungen nach geschäftlichen und medizinischen Anforderungen in nur einem Tag realisieren
  • Das System bietet eine schnelle und kostengünstige Methode, um maßgeschneiderte Produktionswerkzeuge wie Vorrichtungen und Aufsätze zu konstruieren und herzustellen, und um klinische Tests abzuschließen. Vorher musste dafür wiederholt auf teure externe Dienstleister zurückgegriffen werden.

Um zu verdeutlichen, wie flexibel, vielseitig und kreativ das System von Stratasys ist, ließ DiMino mit der Eden350 Schlüsselanhänger für die Board-Mitglieder von Ivivi fertigen.

Derzeit erwägt Ivivi, auf den revolutionären 3D Drucker Objet500 Connex von Stratasys aufzurüsten. Es ist das erste System überhaupt, mit dem gleichzeitig verschiedene Modellmaterialien verarbeitet werden können.
Der Clou: Die Materialien können unterschiedliche mechanische und physikalische Eigenschaften aufweisen. DiMino ist sich sicher, dass sein Unternehmen mit dieser neuen Technologie noch effizienter Medizintechnikgeräte herstellen kann, die sowohl starre Elektronikgehäuse als auch weichere Komponenten umfassen, die für den Komfort des Patienten wichtig sind.

„Die Anschaffung des 3D Druckers Eden350 hat sich als eine der besten geschäftlichen Entscheidungen erwiesen, die ich je getroffen habe. „Die Lösungen von Stratasys gehören zu den wenigen technologischen Innovationen, die einem Unternehmen wirklich dabei helfen, erfolgreicher zu werden.“

Andre A. DiMino

 

Details zur Objet500 Connex

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