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Automobilindustrie

Der Motor für innovative Autoteile
– Prototyping in der Automobilindustrie

Minimizer, ein Hersteller von Autoteilen mit Sitz in Minnesota, hat erkannt, dass der 3D Druck ein einzigartiges Innovationspotenzial für die Automobilfertigung bietet.

Minimizer ist stolz auf die ständige Produktverbesserung unter Einbeziehung ihrer Kunden. „Die letzte Herausforderung bestand darin, den wachsenden LKW-Markt mit super effizienten Reifen auszustatten. Ein breiter Reifen wird anstelle zwei schmaler Reifen montiert. Durch diese leichte Modifizierung lassen sich mehr Lasten transportieren und Kraftstoff sparen.“ so Martin Larsen, Maschinenbauingenieur bei Minimizer.

Aufgabe: Moderne Kotflügel für Lastzüge

Die Idee, schmalere Kotflügel für Lastzüge herzustellen ist entstanden, nachdem sich einige Unfälle ereignet hatten. Ein Gabelstapler verbeulte den Kotflügel von Dick Kruckebergs Auto und seine Ehefrau streifte mit ihrem Auto eine Kunststoffmülltonne und verbeulte den Kotflügel.

Klammerhalterung LKW-Kotflügel für die AutomobilindustrieFür die Entwicklung und Produktion von schmaleren Kotflügeln und Klammerhalterungen werden neue Werkzeuge benötigt, was sehr kostenintensiv sein kann. Um die Rechte an den neuen Kotflügeln zu bekommen, sind funktionsfähige Prototypen notwendig. Diese wurden im Entwicklungszentrum von Minimizer mit der 3D FDM-Drucktechnologie (Fused Deposition Modeling) und dem thermoplastischen Hochleistungskunststoff ULTEM 9085 hergestellt. Der Kunststoff wird beim Rapid Prototyping wegen seiner hohen Festigkeit und Beständigkeit Hitze und Chemikalien gegenüber eingesetzt.

„Mit dem Fortus 3D Produktionssystem lassen sich funktionierende Prototypen in wenigen Stunden bauen, größere Teile in wenigen Tagen. Da es bei Stratasys diesen Kunststoff jetzt auch in schwarz gibt, sehen die Bauteile aus, wie aus der Werkstatt. Inklusive Gebrauchsspuren, wie Fingerabdrücke, Kratzer oder  Lackschwächen.“ so Larsen.

Funktionalität und Passgenauigkeit sicherstellen

Um Funktionalität und Passgenauigkeit zu überprüfen, befestigt Larsen den schwarzen Kotflügel-Prototypen mit Hilfe einer Klammerhalterung (auch ein FDM Prototyp) an einem LKW. „Ich sehe das Modell im CAD-Programm. So ist es jedoch sehr schwer, das 3D Modell richtig herzustellen. Erst wenn ich den Prototyp am LKW angepasst habe, bin ich sicher, dass die Form richtig ist.“ Auf einer nahen Straße hält das FDM-Bauteil eine Testfahrt mit viel Dreck, Staub und auffliegenden Steinen stand.

Teil eines LKW-KotflügelsDurch die schwarze Farbe sieht der Prototyp dem Serienteil sehr ähnlich. „Zirka 90 Prozent der Produkte in unserer Branche sind schwarz. Für eine Firma, die ständig versucht, sich weiter zu entwickeln sind die schwarzen Prototypen aus ULTEM eine sehr gute Sache.“ so  Minimizer-Geschäftsführer Craig Kruckeberg.

Drei Generationen der Familie Kruckeberg waren an der Entwicklung und Herstellung von flexiblen, leichten und robusten Kotflügeln aus Polyethylen-Kunststoff beteiligt.

 

„So, wie sich LKWs verändern, müssen auch wir uns verändern, da man wegen der neuen Produkte zu uns kommt.“ so Kruckeberg. Nachdem es jetzt unverwüstliche Kotflügel gibt, ist es Minimizer weiterhin ein Bedürfnis für die Kunden Neues zu erfinden.

 
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